Die Wahl des richtigen Abstrahlwinkels ist einer der wichtigsten Schritte bei der Planung deiner Beleuchtung. Der Abstrahlwinkel bestimmt, wie breit das Licht gestreut wird, und kann so einen großen Unterschied bei Atmosphäre, Funktionalität und Energieverbrauch machen.
Ein schmaler Abstrahlwinkel von 60° ist ideal, um bestimmte Objekte oder Zonen gezielt in Szene zu setzen. Denk zum Beispiel an ein Kunstwerk an der Wand, einen Esstisch oder einen Tresen. Mit einem gerichteten Lichtkegel schaffst du mehr Kontrast und legst den Fokus genau dorthin, wo du ihn haben möchtest.
Ein mittlerer Abstrahlwinkel von 90° wird häufig in Büros, Wohnzimmern und Geschäften eingesetzt. Dieser Lichtkegel ist breit genug, um den Raum gleichmäßig auszuleuchten, ohne dass dunkle Stellen entstehen, aber immer noch gerichtet genug, um nicht zu viel Licht zu verschwenden.
Ein breiter Abstrahlwinkel von 120° sorgt für maximale Streuung und ist ideal für größere Flächen wie Lagerhallen, Werkstätten oder Flure. So erreichst du eine gute Grundbeleuchtung mit weniger Leuchten, was Kosten sparen kann.
Praktischer Tipp: Erstelle vorab einen Lichtplan. Indem du misst, wie viel Licht (Lux) du an den verschiedenen Stellen benötigst, kannst du ganz einfach berechnen, wie viele Leuchten du brauchst und mit welchem Abstrahlwinkel du das beste Ergebnis erzielst. Vergiss außerdem nicht, die Farbtemperatur zu berücksichtigen (zum Beispiel 3000K für warmes Licht oder 4000K für neutrales Arbeitslicht), um die richtige Atmosphäre zu schaffen.